Unterschiede zwischen einem Diplom-Studiengang und einem Bachelor/Master-Studiengang.

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Studium   Stand 21. April 2010  Unterschiede zwischen einem Diplom-Studiengang und einem Bachelor/Master-Studiengang.
Studium
Stand 21. April 2010
Unterschiede zwischen einem Diplom-Studiengang und einem Bachelor/Master-Studiengang.

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Das Studienangebot der Hochschulen verändert sich ständig. Internationalität und die Anforderungen der Berufswelt sind wichtige Motoren für Veränderung. Wer heute in Deutschland studiert, entscheidet sich eventuell für einen Arbeitsplatz im Ausland. Internationale Standards werden daher zur Eintrittskarte zum internationalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.


Das Wort Bachelor stammt vom lateinischen Baccalaureus, einer Bezeichnung für den untersten akademischen Grad an mittelalterlichen Universitäten. Das Wort Bachelor bezeichnet in England und den USA einen ersten akademischen Abschluss an einer Universität. Bachelor-Abschlüsse gibt es in verschiendenen Studien-Fachrichtungen.


Nach dem Bachelor-Abschluss kann man ins Master-Studium gehen. Der Master ist ein mittlerer akademischer Grad zwischen Bachelor und Doctor. Er entspricht dem Magister, dem Diplom oder dem ersten Staatsexamen im Lehramt. Das Master-Studium, das auf dem Bachelor oder einem ähnlichen Abschluß aufbaut, ist je nach Abschluss auf eine Studiendauer von ein oder zwei Jahren ausgelegt.


Was ist nun der Unterschied? Das Diplom-Studium unterscheidet sich in seinem Aufbau und der Art des Abschlusses vom Bachelor-Studium. Der Diplom-Studiengang ist zweigeteilt: Nach dem Grundstudium in den ersten beiden Jahren, das mit dem Vordiplom endet, beginnt das Hauptstudium mit weiterführenden Praktika und Vorlesungen. Der Besuch von Vorlesungen wird dabei nicht kontrolliert und das dort erworbene Wissen auch meist nicht unmittelbar abgeprüft. Hat man alle notwendigen Praktika absolviert, so wird man zur Diplomprüfung zugelassen. Diese besteht aus vier mündlichen Prüfungen, die innerhalb einer bestimmten Frist abgelegt werden müssen. Danach folgt noch eine halbjährige Diplomarbeit in einem ausgewählten Fachgebiet.


Das Bachelor-Studium dauert in der Regel drei Jahre und ist ein berufsqualifizierender Abschluss. Mit dem man auch weiterstudieren und dadurch z.B. seinen "Master" machen kann. Das Bachelor-Studium ist demnach nicht nur wesentlich kürzer (6 Semester) als das Diplom-Studium, es ist auch modular aufgebaut. Das bedeutet, dass das Studium in einzelne Abschnitte, den Modulen, unterteilt ist, die in beliebiger Reihenfolge abgearbeitet werden können (zumindest in der Theorie, in der Praxis wird man einige Module erst dann angehen können, wenn man in anderen Modulen die nötigen Vorkenntnisse erworben hat). Zu allen Lehrveranstaltungen gibt es Abschlussprüfungen; besteht man diese, so erhält man eine bestimmte Anzahl an Credits (Kreditpunkten). Insgesamt muss man sich 180 Credits erarbeiten, um zum Bachelor-Abschluss zu kommen, pro Jahr entspricht das also 60 Credits, pro Semester im Mittel 30.


Die zentralen Abschlussprüfungen wie im Diplom-Studiengang entfallen, dafür gibt es eine Menge von kleinen Zwischenprüfungen für jede Lehrveranstaltung. Das Studium endet mit einer der Diplomarbeit vergleichbaren, aber kürzeren, Bachelor-Arbeit (Thesis).

Quelle

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Weblinks

uni-pur.de Diplom oder Bachelor?

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